Die Entstehung der Erde
Kosmologie
 

 

Von allen Kinder heiß erwartet begannen wir unser Schuljahr mit dem Vulkanausbruch,
der am Ende der Entstehungsgeschichte der Erde gezeigt wird.

Zuerst aber noch schnell das schwere Wort "Kosmologie" den Kinder erklärt - über die Welt sprechen, sich über die Ordnung der Welt austauschen, nachdenken, in welchem Verhältnis ich zur Welt stehe.

Seit es Menschen gibt haben sie sich Gedanken über die Entstehung der Welt gemacht. Besonders weise Menschen haben dieser Kraft, die hinter der Schöpfung steckt einen Namen gegeben: Gott, der alles geschaffen hat und der alles in wunderbarer Harmonie und Ordnung geschaffen hat.

Diese Schöpferkraft hat viele Namen und es gibt viele Schöpfungsgeschichten auf der Welt, wo Gott auf unterschiedliche Weise die Erde erschafft. Eine Geschichte ist die der Bibel.
 

 Aber in allen Geschichten steht am Anfang das Chaos, die Dunkelheit.

In dieser maßlosen Leere und Kälte wurde das Licht geschaffen. Eine große und feurige Wolke, in der alle Sterne des Himmels enthalten waren.

Die Teilchen im Weltall aber erhielten ihre Aufträge:
" Wenn ihr kälter werdet, sollt ihr dichter aneinander rücken!" (Experiment mit Eiswürfeln)
So nahmen die Teilchenverschiedene Zustände an, je nachdem wie heiß oder kalt es war -und so ist es bis heute, dass wir drei Zustände der Teilchen kennen: fest, flüssig, gasförmig.

Dann gab es andere Aufträge an die Teilchen." Bestimmte Teilchen sollten entweder eine bestimmte Vorliebe oder Abneigung füreinander entwickeln". (Experiment mit Sand, Eisenspänen und Magnet)

Manche Teilchen wurden so fest aneinander gefügt, dass es beinahe unmöglich ist, sie zu trennen.
(Experiment mit Hammer und Stein)

Wieder andere Teilchen bekamen den Auftrag, zusammenzuhalten, aber auch überall hin zu fließen. Drum können wir eine Hand wohl ins Wasser halten, aber nicht in einen Stein.
(Experiment mit Wasserschüssel und Stein)

Schließlich bekamen Teilchen den Auftrag, sich frei in alle Richtungen bewegen zu dürfen. (Experiment mit Duftspray und Tuch)

Der Feuerball der Erde begann sich abzukühlen und die schwereren Teilchen sanken ins Erdinnere, die leichteren stiegen an die Oberfläche.
(Experiment mit Sandschüssel, Tennisbällen und Schrauben)

Schließlich bildete sich an der Erdoberfläche eine dünne, abgekühlte Erdkruste, die wie eine dünne Haut auf dem Feuerball schwamm. Und weil die heißen Teilchen sich ausbreiten mussten, zerrissen sie die Haut und kamen in Form von Vulkanen an die Oberfläche.
 

Nun wird der Vulkan in Gang gesetzt.

Bald raucht es schon!

Doch der Ausbruch hält sich zur Erleichterung der meisten in Grenzen und fällt dieses Mal recht sanft aus.

Die Erde wurde runzelig wie ein Apfel, Gebirge türmten sich auf und ein Millionen Jahre andauernder Regen füllte die Aushöhlungen und Risse zwischen den Gesteinsmassen. So entstanden wahrscheinlich Meere und Ozeane, das Festland, die Kontinente.
 

  Bilder und Texte: Angelika Schmidhuber

Seite erstellt am 22.09.2007